Neues aus dem Kurstift

Hier finden Sie Berichte über ausgewählte Veranstaltungen sowie Neuigkeiten aus dem Kurstift. Besuchen Sie uns gerne regelmäßig, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Kunst- und Kultur, Spiel und Spaß - das Kurstift bietet Abwechslung und steht für Lebensqualität im Alter!

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Der Mai ist gekommen

Das Wetter zeigte sich zum 1. Mai von seiner schönsten Seite: blauer Himmel, milde Temperaturen und viel Sonnenschein – beste Voraussetzungen für eine Maibowle im Innenhof. Aus den Außenlautsprechern erklang zum ersten Mal Schlagermusik, und so fanden sich bereits früh die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Freien ein und suchten sich ihre Plätze in der Sonne.

Die Küche hatte eine köstliche Maibowle vorbereitet und dazu herzhafte Blätterteigteilchen gebacken, die frisch und duftend an alle Anwesenden verteilt wurden. Was für ein Genuss und wie schön, bei solchen Gelegenheiten ganz ungezwungen zusammenzusitzen und ins Gespräch zu kommen. Auch neu eingezogene Bewohnerinnen und Bewohner wurden herzlich willkommen geheißen und auf Anhieb in die Gemeinschaft eingebunden.

Und weil die Stimmung so ausgelassen war, holte Herr Hoffmann am späten Nachmittag seine Mundharmonika heraus. Die Schlagerklänge vom Band wichen vertrauten Volksliedern – und der ein oder andere sang kräftig mit.

Wir freuen uns schon jetzt auf alle weiteren schönen Freiluftveranstaltungen in unserem Innenhof.

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Demenz verstehen – die Welt aus einer anderen Perspektive sehen

Was bedeutet Demenz eigentlich – und wie verändert sie das Erleben eines Menschen?

Im Interview erklärt Anja Selle-Uersfeld von der Alzheimergesellschaft Wiesbaden eindrücklich, dass Demenz weit mehr ist als Vergesslichkeit. Betroffene erleben ihre Umwelt zunehmend anders: Orientierung, Sprache und Erinnerungen verändern sich – Gefühle hingegen bleiben oft intensiv bestehen.

Für Angehörige entsteht daraus eine besondere Herausforderung: Gewohnte Kommunikationsmuster funktionieren nicht mehr, Missverständnisse nehmen zu und der Alltag verlangt neue Wege im Umgang miteinander.

Das Gespräch zeigt, wie wichtig es ist, die Perspektive der Betroffenen einzunehmen, mit Geduld und Empathie zu reagieren und sich auf die veränderte Lebensrealität einzulassen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Angehörige im Umgang mit der Krankheit auch für sich selbst Unterstützung in Anspruch nehmen sollten, denn der Umgang mit Demenz ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung.

»Erfahren Sie im 2. Teil des Interviews, wie ein verständnisvoller Umgang gelingen kann und warum es so wichtig ist, sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.

Weitere Informationen auch unter: https://www.alzheimer-wiesbaden.de

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Ein besonderer Auftakt in die Freiluftsaison

Unser diesjähriges Volksliedersingen war bereits seit Monaten für Samstag, den 11. April, geplant. Wie schön, dass ausgerechnet dieser Tag sich als der sonnigste der Woche zeigte. Besser hätte der Start in unsere erste Freiluftveranstaltung des Jahres kaum sein können.

Gemeinsam mit Gerd Raupach am Saxofon und Jona Rübner am Keyboard hatten wir eine vielfältige Auswahl bekannter Lieder vorbereitet. Von klassischen Volksliedern wie „Alle Vögel sind schon da“ bis hin zu bekannten Melodien aus moderneren Zeiten, unter anderem Songs der Beatles, war für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Nachdem die Texthefte verteilt waren, erfüllten nicht nur die Klänge von Saxofon und Keyboard unseren Innenhof, sondern vor allem auch die Stimmen unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Die warme Frühlingssonne und die milden Temperaturen trugen zu einer besonders entspannten und fröhlichen Atmosphäre bei, in der das gemeinsame Singen zu einem verbindenden Erlebnis wurde.

Als erste Freiluftveranstaltung des Jahres war das Volksliedersingen ein voller Erfolg und unterstreicht einmal mehr, wie wertvoll gemeinschaftliche Aktivitäten für das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Kurstift sind – ganz im Sinne unseres Anspruchs, ein Zuhause zu schaffen, in dem sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner rundum wohl und geborgen fühlen. 

Unser herzlicher Dank gilt Gerd Raupach und Jona Rübner, die diesen Nachmittag mit ihrem musikalischen Engagement bereichert haben.

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Multimedia-Reise nach Mallorca – Bilder, Klänge und Erinnerungen werden lebendig

Seit vielen Jahren ist das Ehepaar Mathes-Graubert im Kurstift zu Gast und nimmt unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit auf eindrucksvolle Reisen in die schönsten Urlaubsregionen. Orte, die viele von ihnen noch aus eigener Reiseerfahrung kennen.

Dieses Mal führte uns die Multivision an die beeindruckende Westküste Mallorcas. Das Besondere an diesen Vorträgen ist die große Leinwand sowie die lebendige Gestaltung: Neben klassischen Dias werden auch hochwertige Videosequenzen gezeigt, häufig sogar mit Originaltönen. So entstehen besonders atmosphärische Eindrücke, die diese Abende zu einem intensiven Erlebnis machen.

Bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern wecken die Bilder und Klänge wertvolle Erinnerungen an vergangene Reisen und persönliche Erlebnisse.

Die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung ist bereits groß: Im Oktober werden wir gemeinsam mit dem Ehepaar Mathes-Graubert den Westen der Insel noch weiter erforschen und entdecken.

Unser herzlicher Dank gilt dem Ehepaar Mathes-Graubert für diese stets bereichernden Vorträge, die bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern regelmäßig auf große und sehr positive Resonanz stoßen.

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„Aber bitte mit Udo“

Dies war der Titel des Konzertes, das Martin Glönkler im Kurstift für unsere Bewohnerinnen und Bewohner spielte. Singend am Flügel präsentierte er bekannte, aber auch weniger bekannte Stücke des beliebten Schlagersängers und Liedermachers Udo Jürgens.

Natürlich saßen viele Udo-Jürgens-Fans im Publikum, die textsicher waren und auf Aufforderung von Martin Glönkler auch kräftig mitsangen. Schnell entstand eine beschwingte, heitere Atmosphäre, die viele Erinnerungen an die Musik des großen Künstlers wachrief. Musikwünsche durften ebenfalls geäußert werden, sodass nicht nur die bekanntesten Hits von Udo Jürgens zu hören waren, sondern auch etwas seltenere Lieder wie „Mein Bruder ist ein Maler“ oder das „Drachenlied“.

Was bei einem „Udo-Jürgens-Abend“ mit Martin Glönkler natürlich ebenfalls nicht fehlen durfte, war die im Bademantel gespielte Zugabe – ein wunderbarer und stimmungsvoller Abschluss eines musikalischen Nachmittags, der unseren Bewohnerinnen und Bewohnern noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.

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Duo-Konzertabend – Ein musikalischer Hochgenuss

Zwei junge Musiker waren am 11. Februar die musikalischen Stars des Abends im Kurstift Bad Homburg und beeindruckten unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit einem außergewöhnlichen Konzert: Jakob Arndt mit seinem Violoncello und Kolja Gibbs mit seiner Gitarre.

Zu verdanken hatten wir diesen besonderen Konzertabend erneut Herrn Kohlrausch. Bei seiner Konzertplanung für das Kurhaus Bad Homburg berücksichtigt er dankenswerterweise regelmäßig auch das Kurstift für einen Auftritt. Eine Bereicherung für unsere Hausgemeinschaft, über die wir uns stets sehr freuen.

Jakob Arndt und Kolja Gibbs kennen sich bereits seit ihrer Grundschulzeit. Gemeinsam besuchten sie das Gymnasium in Bad Homburg, bevor sich ihre musikalischen Wege zunächst räumlich trennten: Jakob Arndt setzte seine Karriere nach einem Umzug in Wien fort, Kolja Gibbs zog es nach London. Umso schöner ist es, dass sie sich nie aus den Augen verloren haben und heute in der außergewöhnlichen Kombination von Violoncello und Gitarre gemeinsam großartige Konzerte gestalten.

Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner spielten sie ein Werk von de Falla, mehrere Stücke von Piazzolla sowie die bekanntere Arpeggione-Sonate von Schubert. Mit großer Virtuosität, spürbarer Leidenschaft und feinem musikalischem Zusammenspiel begeisterten sie ihr Publikum. Langanhaltender Applaus belohnte die jungen Künstler für ihren Auftritt, und selbstverständlich kamen sie um eine Zugabe nicht herum.

Ganz herzlich möchten wir uns bei Herrn Kohlrausch sowie bei den beiden Musikern Jakob Arndt und Kolja Gibbs für diesen stimmungsvollen und besonderen Konzertabend bedanken. Solche kulturellen Höhepunkte bereichern das Leben im Kurstift auf wunderbare Weise und schaffen wertvolle gemeinsame Erinnerungen.

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BlickPUNKT, Frühjahr 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wärmen nicht nur unsere Gesichter, sondern auch unsere Herzen. Die Tage werden wieder länger, Begegnungen finden wieder vermehrt im Freien statt, und die Vorfreude auf gemeinsame Stunden wächst spürbar.

Die Frühjahrsausgabe der BlickPUNKT Kurstift greift dieses besondere Gefühl redaktionell auf, und so erwarten Sie inspirierende Impulse rund um pflegeleichte Balkonpflanzen in unserer Kolumne „Körper & Seele“ sowie ein Expertenforum zum Thema „Sicher wohnen im Alter“. Dabei beleuchten wir sowohl das Leben im ambulant betreuten Bereich als auch die Situation von Seniorinnen und Senioren im eigenen Zuhause.

Freuen Sie sich außerdem auf unsere vielseitige Veranstaltungsvorschau mit zahlreichen schönen Momenten zum Zuhören, Mitmachen und Dabeisein.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein strahlendes Frühjahr voller lebendiger Augenblicke, schöner Gespräche und inspirierender Begegnungen.

Mit frühlingshaften Grüße
Ihre Yvonne Haschke

BlickPUNKT, Frühjahr 2026

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Kurstift Helau

Faschingsdienstag im Kurstift und schon begegnen einem am Morgen in unseren Fluren Clowns, schräge Vögel und sogar ein Krümelmonster. Die närrische Stimmung war im ganzen Haus spürbar.

Am Nachmittag stieg dann unsere alljährliche Faschingsfeier. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner verkleidet erschienen oder zumindest mit bunten Luftschlangen ein fröhliches Zeichen setzten.

Für die passende musikalische Begleitung sorgte in diesem Jahr erstmals Norbert Hellkuhl mit Keyboard und Gesang. Mit viel Schwung und guter Laune führte er durch den Nachmittag – und vielleicht trug auch das ein oder andere Gläschen Eierlikör, das bereits zur Begrüßung gereicht wurde, zur heiteren Stimmung bei. Bei leckeren Kreppeln und duftendem Kaffee wurde gemeinsam gesungen, geschunkelt und herzlich gelacht.

Ein besonderes Highlight waren die Büttenreden, die von einem Ehepaar sowie drei Bewohnerinnen mit viel Charme vorgetragen wurden. Solche Beiträge sind immer eine große Bereicherung für unsere Faschingsfeier und tragen maßgeblich zum Gelingen bei. Als Anerkennung wurde selbstverständlich der närrische Kurstiftorden verliehen.

Auch eine als Clown verkleidete Bewohnerin sorgte für Begeisterung: Sie animierte Norbert Hellkuhl dazu, den „Gute-Laune-Song“, den Faschingshit der diesjährigen Kampagne, anzustimmen. Unter ihrer fröhlichen Anleitung kam spürbar Bewegung in den Saal und es wurde kräftig mitgesungen. Zum Dank erhielt auch sie einen Orden.

Den stimmungsvollen Abschluss bildete – wie in jedem Jahr – eine gemeinsame Polonaise durch den Saal, an der sich auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anschlossen und ausgelassen mitfeierten.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer guten Laune zum Gelingen dieses närrischen Nachmittags beigetragen haben. Mit viel Fröhlichkeit haben wir gemeinsam versucht, den Winter zu vertreiben – und wir hoffen sehr, dass uns das gelungen ist.

Kurstift Helau!

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Multivisionsshow „Island“ von und mit Andreas Huber

Januar und Februar sind im Kurstift traditionell „Reisezeit“. Da sich unser Restaurant nicht vollständig verdunkeln lässt, nutzen wir die kurzen Wintertage, um gemeinsam mit Andreas Huber und seinen eindrucksvollen Reisereportagen, fremde Länder zu entdecken.

In diesem Jahr entführte uns eine packende Live-Multivisionsshow nach Island. An zwei Abenden durften wir diese faszinierende Vulkaninsel im Nordatlantik besuchen und uns von prachtvollen Bildern riesiger Gletscher, mächtiger Wasserfälle und bizarrer Lavalandschaften begeistern lassen. Und auch die besondere Tierwelt Islands kam nicht zu kurz: Neben den allseits bekannten Islandpferden konnten wir dank eindrucksvoller Videosequenzen sogar die putzig anmutenden Papageientaucher live sehen und hören.

Die brillanten Bilder fesselten unseren Blick auf die Insel aus Feuer und Eis. Auch wenn inzwischen selbst in unserer Region gelegentlich Polarlichter zu beobachten sind, entfalten sie vor der rauen und teils schroffen Landschaft des isländischen Hochlands eine ganz eigene Magie – fast so, als gehörten sie untrennbar zu diesem Land, in dem man sich gut vorstellen kann, auch Trollen und Elfen zu begegnen.

Wir danken Andreas Huber herzlich für diesen spannenden und inspirierenden Ausflug nach Island und freuen uns bereits heute auf die nächste Reise mit ihm.

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